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Sonntag, 18. September 2011

Baufinanzierung für Intelligente

Original unter http://www.ihre-beste-geldanlage.de/baufinanzierung-fuer-intelligente/


Liebe Moneytalker,

heute zeige ich euch, wie man bei einer intelligenten Baufinanzierung mehr als 40.000,-- einspart.

Zugrunde liegt ein Berechnungsprogramm des aus meiner Sicht wahrscheinlich besten Spar- und Investitionsplans Deutschland, ein Plan der geeignet ist

  • für Baufinanzierungen
  • für die Altersvorsorge
  • für die Ausbildung von Kindern
  • für die Rückdeckung von Pensionszusagen.

Vielleicht ist der eine oder andere von euch Unternehmer und stellt sich die Frage, wie er dem Damoklesschwert der eingegangenen Pensionsverpflichtungen entgehen kann.  Ein Anruf unter 07255-9589 hilft garantiert.

Den Investionsplan habe ich unter
http://peterfuchs1958.blogspot.com/2011/08/der-beste-sparplan-deutschlands.html
beschrieben.

Wie man richtig Geld spart bei Baufinanzierungen, könnt ihr unserer HP
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/beispiel_darlehen.htm
entnehmen.

Am Beispiel einer 20-jährigen Baufinanzierung sparen meine Kunden schon mal gerne mehr als 40.000,--
http://bit.ly/qdmq7b
Das kann jeder. 

Alternativen rechne ich gerne und jederzeit aus. Ruft mich an unter der o.g. Nummer. Schadet nicht.

Über Dinge wie Geldwerte/Sachwerte, Inflationsschutz brauche ich mit euch nicht mehr diskutieren. Die Vorteile meiner intelligenten Art der Finanzierung sind nicht zu übersehen.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

Sonntag, 17. Juli 2011

Die Akademiker - Ein Live-Kundengespräch Teil 6, Vorbereitung

Liebe Moneytalker,

gestern Abend waren wir eingeladen bei der wunderbaren Sandrea, die in Sachen Schmuck aktiv ist. 8 Frauen, 8 Männer. Die Frauen saßen separat, wir Männer hatten den Balkon belegt.

Man macht sich Sorgen um das Geld, man macht sich Sorgen um den Euro, man macht sich Sorgen um die USA. Wir befinden uns in einer Krise. Diese Krise ist bei den Menschen angekommen.

Niemand traut den Politikern zu, mit dieser Krise fertig zu werden. Niemand vertraut auf den Rat seiner Bank oder seiner Sparkasse. Man  ist der Ansicht, dass es nur noch um "Durchwursteln" geht.

Wir haben eine Schulden- und eine Vertrauenskrise. Volker, knapp 60 Jahre alt, erzählte von Werten, die früher galten und von seinen jungen Mitarbeitern, er nannte sie die "Spaßgeneration", die einfach keine Lust zum Sparen hat.

Als langjähriger Vollblut-Praktiker, der sich noch an die Zeit erinnern kann, als wir auf der Autobahn Fahrrad gefahren sind (November 1973), der die Börsenkrisen 1987, 1998, 2001 und 2008 miterlebt hat, mache ich mir derzeit Sorgen, wie noch nie.

Wir haben Schlden überall, die Chinesen sind der größte Gläubiger der USA, wie letztens der Unternehmer berichtete, tut man sich mit den Ausgabenkürzungen schwerer als mit den Einnahmenerhöhungen. Nicht nur in der Werbung schnallt ein gewisser "Max" den Gürtel immer enger, damit sich seine "Marie" mehr leisten kann.

Wir werden alle den Gürtel enger schnallen müssen.

In die Glaskugel kann ich nicht schauen. Aber ich kann mit meiner Dienstleistung und mit diesem Blog dazu beitragen, dass sich etwas ändert.

Ausdrücklich ansprechen möchte ich diejenigen unter euch, die möglicherweise Kontakt herstellen können zu Lehrern, zu Schulleitern, die Zugang haben zu Medien, egal welcher Art.  Wir müssen was dagegen tun! "Durchwursteln" bringt uns nicht weiter. Wir müssen Aufklärungsarbeit leisten.


Ob Auszubildender, Single, verheiratet, Patchwork, mehr oder wenig Verdiener, es gibt für jedes Problem eine Lösung, Ihr - meine werten Leser - und diejenigen, denen Ihr einen Gefallen tut, wenn Ihr denen von mir erzählt, könnt selber  - zumindest in Eurem Rahmen - dazu beitragen.

Stellt euch nur mal einen Auszubildenden vor. Darüber hatten wir gestern Abend diskutiert. Wenn ein Azubi sein erstes Geld bekommt, hatte er vorher  Besuch von mindestens 5 Versicherungsvertretern und von seiner Sparkasse oder Volksbank  da. Ergebnis: 70,-- in einen Bausparvertrag, und 80,-- in einer Lebensversicherung. Provisionsorientierter Verkauf nenne ich das.
Bei mir ist er mit 50,-- dabei und hat das, was er wirklich braucht: eine private Haftpflichtversicherung, eine Zahnzusatzversicherung, eine Absicherung seiner Arbeitskraft und einen Riestervertrag.

Mein Angebot der Hilfe, der Förderung und der Unterstützung steht in Stein gemeißelt!

Zurück zu den Akademikern:
Die bisherigen Folgen sind
 http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=5441899864493788868&postID=6205658836948039536
http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=5441899864493788868&postID=1343853013054830547
http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=5441899864493788868&postID=1197999447490785306
http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=5441899864493788868&postID=2182182919181454003
http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=5441899864493788868&postID=1011970061917968967

In meiner Mindmap steht als Thema Darlehen. Das Akademiker-Ehepaar hat ein Darlehen zum Erwerb einer eigengenutzten Immobilile in Höhe von ursprünglich 250.000,-- aufgenommen. Die heutige Restschuld beträgt 150.000,-- Aktuell werden 1.250,-- pro Monat an Zins und Tilgung zurück bezahlt. Sondertilgungen wurden geleistet.

Die meisten meiner Leser kennen diese Konstellation. Daran ist nichts Besonderes. Wir mögen keine Schulden, wir wollen schnell mit dem Darlehen fertig sein. Jede Sondertilgung bringt uns diesem Ziel näher.

Tut mir leid, aber - obwohl das vielleicht in unseren Köpfen drin ist - es ist keine kluge Entscheidung. Es ist auch mathematisch keine logische Entscheidung.

Packen wir das Ganze von verschiedenen Blickwinkeln an.

Liebe Moneytalker, ein Darlehen ist ein Geldwert.
In der homepage www.fuchs-finanzarchitekten.de schreiben wir

Ein Darlehen ist ein Geldwert. Das heißt konkret, dass ein Darlehensbetrag von heute € 200.000,- in 20 Jahren bei einer Inflationsrate von 5% nur noch einem Wert von rund € 75.000,- entspricht.

Die Immobilie als solche kostet in 20 Jahren mehr als heute (weil in ihr Lohn- und Preissteigerungen enthalten sind). Sie kostete vor 20 Jahren weniger als heute.


Wir empfehlen unseren Kunden die Verknüpfung von Baufinanzierung, Inflation und Sachwertsparplänen.

Konkret sieht das so aus:

Der Kunde tilgt nur soviel, wie die Bank verlangt. Das Darlehen verliert automatisch durch die Inflation an Wert.


Parallel dazu spart der Kunde in Sachwert-Sparplänen an, wo Löhne und Materialkosten enthalten sind. Dazu sind unsere Produkte hervorragend geeignet.


Aufgrund der Tatsache, dass überschuldete Staaten an niedrigen Zinsen für ihre Bundesanleihen interessiert sind, ist nicht von rasant steigenden Zinsen auszugehen. Und falls doch - werden auch die Löhne und Materialkosten entsprechend steigen.



Die Quintessenz:
Geldwerte fallen mit der Inflation
Sachwerte steigen mit der Inflation
Kunden von Fuchs-Finanzarchitekten profitieren doppelt

Unsere Kunden sind durchschnittlich 7 Jahre früher fertig mit ihren Baufinanzierungen. Dabei hilft uns die Mathematik. Und: Wir bieten eine Lösung für das Risiko des Kaufkraftverlustes an

Wenn wir als Menschen davon ausgehen, dass wir in der Zukunft Inflation bekommen werden, wenn wir dazu die Regeln der Mathematik, Stichwort: Bernoullische Ungleichung, anwenden, dann kann ich beweisen, WESHALB UNSERE KUNDEN DURCHSCHNITTLICH 7 JAHRE FRÜHER FERTIG SIND MIT BAUFINANZIERUNGEN. BEI GLEICHER MONATLICHER BELASTUNG.

Bereits bekannt ist, dass die Eheleute 2.500,-- monatlich zur Erhaltung des gewünschten Ruhestandes aufbringen müssten, jedoch nur 1.000,-- monatlich weglegen wollen.

Das hat für mich zur Folge, dass ich versuchen werde, mit allen Mitteln, die ich als freier Berater habe, mit allen zur Verfügung stehenden Produkten und Gesellschaften, den Eheleuten zu einem früheren Tilgungsende zu verhelfen.

Da ein Darlehen mit der Inflation wertmäßig weniger wird, macht es keinen Sinn, Sondertilgungen zu leisten. Es macht auch keinen Sinn, mehr als die unbedingt notwendige Mindesttilgung von 1% zu erbringen. Wenn wir auf der einen Seite sagen, ja,  der Staat entschuldet sich durch eine hohe Inflation, dann müssen wir es konsequenterweise auch beim privaten Darlehen gelten lassen. Oder? Wir sind doch intelligent!

Konkret: Die Eheleute tilgen aktuell 2% p.a. aus 250.000,--, dass sind 500,-- im Monat. Ich werde diesen Satz auf 1% reduzieren, also auf 250,-- pro Monat. Dadurch verlängert sich zunächst die Darlehenslaufzeit.
Der Zinssatz für das Darlehen beträgt 4%.

Hätte ich einen Sparplan, wo der Kunde nach Kosten exakt 4% an Ertrag bekäme, hat der Kunde allein gemäß der Bernouilleschen Ungleichheit bei Anlage dieser 250,-- bereits einen Vorteil. Das leuchtet nicht nur der Mathelehrerin ein.

Das ist ein Vorschlg, ob er umgesetzt wird, vielleicht mit Modifikationen, wird sich beim  nächsten Termin zeigen.
Mit Hilfe von Tilgungsrechnern ist jede kundenseits gewünschte Berechnung möglich.

Der nächste Termin findet bei mir im Büro statt.

Ich habe aber nur Sparpläne mit höheren Erträgen als 4%.

Genau so verhält es sich mit den Sondertilgungen. Kein Kunde legt bei mir sein Geld für weniger als 4% nach Kosten an.

Der Diplom-Ingenieur und die Lehrerin haben 40.000,-- bei der Bank of Scotland, aktuell zu 2,5%.
Ich werde Folgendes vorschlagen:
10.000,-- bleiben als eiserne Reserve bei der Bank of Scotland

Verbleiben 30.000,--. Davon werden 9.300,-- als Anzahlung für einen Leasing-Sparplan verwendet, und exakt 90 Monate lang werden die oben genannten 250,-- gespart. Bisher absolulut keine Mehrbelastung. Im Gegenteil, wir sparen nur 90 Monate und in 90 Monaten ist diese Finanzierung auch bei 2% Tilgung nicht beendet. Bedeutet ganz konkret, die Eheleute können nach 7 1/2 Jahren von ihren 1.000,-- auf 1.250,-- hochfahren.
Ein Leasingsparplan ist absolut inflationsfrei.

Dieser Vertrag kommt nach 10 Jahren zur Auszahlung. Nach Steuern haben Kunden bisher in diesem Produkt nachweislich 75.000,-- ausbezahlt bekommen.

Diese 75.000,-- können in 10 Jahren als Sondertilung eingesetzt werden. Bei der entspechenden Darlehensgestaltung bin ich gerne behilflich.

Es verbleiben noch 20.000,-- Das Geld fließt auf einen gemischten Fonds mit vermieteten Immobilien, Photovoltaik und Rohstoffen (Öl, Gas, Gold). Absolut infaltionsgeschützt.

Mit Börse hat das nichts zu tun, weil es sich um garantierte, vertraglich vereinbarte Leasingraten und Miet- oder Pachtzahlungen handelt, und die müssen bezahlt werden, unabhängig was an den Weltbörsen passiert.

Aus diesen 20.000,-- werden in 15 Jahren ebenfalls 75.000,-- nach Steuern.

Die bisher geleisteten Sondertilgungen rechne ich nicht ein, wenn ein Kunde unbedingt eine Sondertilgung leisten will, und er sich dabei gut fühlt, soll er es tun. Wenn er lieber in Urlaub fahren will, dann auch. Das heißt konkret, mehr Flexibilität. Der Kunde entscheidet mit seinem Geld. Wollen Sie lieber 5.000,-- Sondertilgung leisten oder sich einen Traum erfüllen?

Auf jeden Fall kann Kunden einerseits durch die Mathematik und andererseits durch den intelligenten Einsatz von verschiedenen, bewährten Sachwertinstrumenten geholfen werden, früher mit Darlehen fertig zu sein und das ersparte Geld anderweitig einzusetzen.

Was wäre wohl bei Eurer Finanzierung drin?

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden




Sonntag, 3. Juli 2011

LIve-Kundengespräch Nr. 2: Die Akademiker

Liebe Moneytalker,

viele haben auf diesen Post gewartet, wurde mir signalisiert.

Gestern Nachmittag um 15 Uhr besuchte ich die Eheleute mit ihrem 10-jährigen Sohn. Beim Termin 1 nehme ich immer mit
  • Schreibblock
  • was zum Schreiben.

Beim Termin 2 nehme ich immer mit: meinen Laptop. Und eine Tasche mit Prospekten.

Die Aufgabenstellung lautete: Vorschlag für ein Konzept, das sich um die Punkte Steuern sparen, gut leben und immer genügend Geld haben drehen sollte.

Ich legte meinen Block und meinen silberblauen Kugelschreiber auf den Tisch und schaltete meinen laptop an. Zuerst fasste ich kurz das im Termin 1 Besprochene zusammen.

Dann sagte ich: "Ich sehe meine Aufgabe darin, mit Ihnen gemeinsam zu arbeiten. Und deshalb möchte ich das Konzept mit Ihnen gemeinsam -Schritt für Schritt - erstellen. Und dazu brauche ich den PC. Dort sind Berechnungsprogramme hinterlegt, die exakt und detailliert alle Informationen, die Sie mir geben, zu einem Ergebnis zusammen fassen."

Für Naturwissenschaftler, die es gewohnt sind, in Details zu denken, war diese Vorgehensweise stimmig. Und dann stellte ich folgende Frage:

"Wenn das, was wir gemeinsam erarbeiten, Ihre Zustimmung findet, werden Sie es dann auch tun? Antwort: Ja, wenn wir das alles nachvollziehen können, ist das denkbar."

Und ich sagte: "Einverstanden. Und jetzt habe ich noch etwas: Angenommen, Sie werden mein Kunde, was mein legitimes Ziel ist, können Sie sich vorstellen, mit anderen darüber zu reden?" Als Antwort kam: "Jetzt mal langsam, Herr Fuchs, wir wollen erst mal sehen, wie das alles ausgeht."

Bei "blauen Kunden" ist das eine völlig normale Aussage.

Mittlerweile war der PC hochgefahren. Ich sagte: "Bevor wir über ein Konzept reden, möchte ich gerne mit Ihnen eine individuelle Verbrauchsplanung machen. Dazu brauche ich den PC."

Und anhand dieses Programmes ergeben sich automatisch folgende Fragen:
  • Wann möchten Sie in Ruhestand gehen?
  • Wie alt wollen Sie werden?
  • Wie sieht Ihre finanzielle Situation bei Eintritt in den Ruhestand aus?
  • Mit welcher Inflationsrate rechnen Sie?
  • Gibt es noch Einnahmen, außer denen, die Sie mir beim letzten Mal genannt haben?
  • Was verstehen Sie unter "immer Geld haben" konkret?
  • Was wissen Sie über Geldwerte?
  • Was wissen Sie über Sachwerte?
  • Mit welchem Ertrag in der Ansparphase und mit welchem Ertrag in der Entnahmephase rechnen Sie?
  • Um wieviel Prozent wird die Rente oder Pension pro Jahr steigen? 
  • Welche Auswirkungen haben Ihre vorhandenen Anlagen auf diese Verbrauchsplanung?
  • Ist außer dem Bekannten was vorhanden, was wir berücksichtigen sollten?
Liebe Moneytalker, es ist das finanzielle Konzept, maßgeschneidert wie ein Maßanzug, und der muss passen. Der muss dem Kunden passen, nicht dem Berater. Meine Aufgabe ist die des Schneiders. Ich kann erklären, ich kann unterstützen, ich kann motivieren, TRAGEN muss der Kunde seinen Anzug. Also müssen meine Kunden mitarbeiten.

Wir haben die Daten gemeinsam festgelegt. Ich habe viel und ausführlich erklärt. Naturwissenschaftler sind wirklich gut auf ihrem Gebiet, aber in Sachen Geld haben die allermeisten keine Ahnung. Hier kann ich mich nur wiederholen: Wo sollen die es auch gelernt haben?

Jeder, der mitliest, kann sich vorstellen, dass ein Berater mit einer geschickten Vorgabe zu Ergebnissen kommt, die dem Kunden gefallen könnten.

Aber: Geht es darum?
Wollen Sie eine Berater haben, der Ihnen die Wahrheit sagt oder einen, der nur nett ist und Ihnen mit einer "Mini-Sparrate" entgegen kommt? Es sind Ihre Zahlen. Es ist Ihr Leben. Wahrheit oder Nettigkeit?

Immer Geld haben bedeutete für die Kunden, 4.000,-- netto, um noch mehr in die Oper gehen zu können, um noch mehr Studienreisen machen zu können, um noch öfter gut essen gehen zu können.

Wir haben die Daten eingegeben.
Ergebnis: Kunden müssen unter Berücksichtigung der Inflation und der zu zahlenden Steuern im Ruhestand bei einem angenommen Ertrag von 4% rund 2.500,-- bis Alter 67 sparen. Davon sparen sie aktuell 400,--

Jetzt haben sich beide meinen Bildschirm noch intensiver angeschaut, weil ...Begeisterung sieht anders aus.
Die verdienen beide netto ca. 7.500,--, Krankenkasse geht ab, Darlehensrate geht ab, diverse Daueraufträge, die Lebensversicherungen, es verbleiben aktuell um die 4.000,--, und die werden mehr oder weniger ausgegeben für Hobbys, Theater, Oper, Essen gehen, Urlaub (Skifahren, Cluburlaub). Und jedes Jahr eine Sondertilgung für ihre Baufinanzierung.

Mittlerweile hatten wir 60 Minuten mit allen Details besprochen. Zahlen, Daten, Fakten lagen auf dem Monitor.

Ich habe abwechselnd beide angeschaut, die beiden haben sich angeschaut. Es war das Ergebnis ihrer Kundenangaben. Es waren ihre Zahlen.

Anmerkung: 40.000,-- sind bei der Bank of Scotland angelegt als Tagesgeld zu 2,4% (für Notfälle und Sondertilgungen)

Nach einer Minute habe ich ganz ruhig gefragt:
"Was schlagen Sie mir vor?"

Ob ich wohl so nett sein könnte, das Excel-Programm da zu lassen. Das habe ich verneint, mit dem Hinweis auf Urheberrecht. Das haben die Eheleute akzeptiert.

Ich habe dann gefragt: "Wie wollen wir jetzt verbleiben?"Antwort: "Ja, man müsse erst mal darüber nachdenken. Aber ich als Berater müsste doch Möglichkeiten haben, mit Steuern und mit Anlagen, zumindest hätte das der Arbeitskollege gesagt." Nur deshalb wären Sie zu Gesprächen bereit gewesen.

Daraufhin habe ich geantwortet: "Natürlich kenne ich Möglichkeiten. Aber dazu ist es notwendig, bestehende Positionen auf den Prüfstand zu stellen."
Man müsse dann über die bestehenden Lebens-Versicherungen reden, über Einsparpotenzialle bei Sachversicherungen, über die 40.000,--, über die Sondertilgungen, über die Krankenversicherung. Man könne das Geld ertragreicher anlegen, man könne über Riester und Rürup nachdenken. Man könne heute weniger sparen und wenn das Darlehen abbezahlt ist, mehr.

Ich könne auch nicht in die Glaskugel schauen, ich wüßte auch nicht, wie sich Erträge und Inflationsraten entwickeln würden, ich kann mich nur im Rahmen der bestehenden Gesetze orientieren. Und deshalb würde ich an ihrer Stelle erstmal über einen Riester nachdenken.

Und wie auf Kommando holte der Mann einen Bericht hervor von der Zeitschrift TEST. Sein Vermögensberater von der Volksbank hat auch gemeint, dass ein Riester gut wäre, und da wäre die Union Invest der uneingeschränkte Marktführer. Ich dachte, typisch Bank. Überheblich wie immer.

Ich hatte mich auf das Gespräch vorbereitet. Lehrer und Ingenieure sind grundsätzlich vorbereitet. Die lesen Testberichte. Ich habe mir den Testbericht, den ich im übrigen schon kannte, angeschaut und habe ganz trocken gefragt: "Ich lese hier gar nichts von einem stochastischen Similationsmodell." Mit diesen beiden Worten habe ich beeindruckt. Ich habe dann von der Bernouillschen Ungleichung erzählt, darüber müsse man sich beim Thema Darlehen nochmals eingehender unterhalten. Aber nicht heute. Auf jeden Fall habe die Deka und die Union sich dem Test mit dem st. Similiationsmodell entzogen. Das müsse er nachlesen, ob ich das da lassen könnte. Da hatte ich nichts dagegen.

Wir sind wie folgt verblieben: Bis spätestens nächsten Samstag würde ich einen Anruf bekommen mit einer genauen Summe, die man bereit wäre, monatlich weg zu legen.

Nach etwas mehr als 2 Stunden verabschiedeten wir uns. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, hatte bei "blauen Kunden" - aus bisheriger Erfahrung - nicht mehr erwartet.


Was ich sicher weiß, ist, dass ich einen Anruf bekommen werde.


Warten wir´s ab.


Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

Montag, 27. Juni 2011

Wie würde sich eine schwere Erkrankung auswirken?

Liebe Moneytalker,

im heutigen Teil 4 geht es um die finanziell existenziellen Risiken. Über das Thema Berufsunfähigkeit habe ich bereits berichtet unter dem Kapitel "Der Einkommensschutzbrief". Auf Themen wie die private Haft- und Unfallversicherung will ich an dieser Stelle nicht eingehen. Pflege wird noch ausführlich besprochen werden.

Heute stelle ich euch eine Absicherung vor, die existenziell wichtig ist, aber dennoch ist es vielen nicht bekannt, dass man sich dagegen überhaupt absichern kann.
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/beispiel_elternhaus.html
Diesen Kunden war das auch nicht bekannt.

Es handelt sich um eine Dread Disease Police oder auf deutsch Schwere-Krankheiten-Absicherung. Meines Wissens bieten das nur drei Gesellschaften an:
  1. Gothaer
  2. Skandia
  3. Canada Life

Jedes Jahr erleiden ca. 1 Million Menschen allein in Deutschland einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder bekommen Krebs. Gegen die Folgen dieser drei Volkskrankheiten und ca. weiteren 40 Krankheiten kann man sich versichern.  Die meisten Menschen können sich vorstellen, wie sich ihr Leben nach Auftreten einer schweren Krankheit verändern würde, insbesondere der Ausfall der Ehefrau hätte dramatische Auswirkungen für eine Familie.
Vieles verändert sich: Ernährung, Leben, Sport, Familie, im Beruf "kürzer" treten. Oder weitermachen wie bisher, bis der zweite Infarkt kommt?

Diese Krankheiten werden aufgrund guter medizinischer Versorgung meistens überlebt. Wer zahlt die Kosten, bspw. für notwendige Umbaumaßnahmen im Haus, Wohnung oder Auto, wer zahlt die speziellen Behandlungskosten, wer kommt für langfristige Rehabilitationsmaßnahmen auf? Was wird aus der Baufinanzierung, wenn der Haupternährer beruflich kürzer treten muss? Wie lange gibt die Bank oder Sparkasse Ruhe?

Auf den Fall der Baufinanzierung gehe ich besonders ein:
Ich halte neben der Risikolebensversicherung die Dread-Disease-Police bei der Immobilienfinanzierung für unverzichtbar.

Begründung:
Nur 68% der Immobilienbesitzer haben ihre Finanzierung gegen finanzielle Risiken abgesichert. Beliebtestes Absicherungsinstrument ist die Lebensversicherung. Weitere Risiken werden, wenn überhaupt, über Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung abgesichert.

ABER: Muss man erst sterben, damit im Fall der Fälle die Baufinanzierung abgesichert ist?

Wer schwer erkrankt, erhält keine Leistung aus der Unfallversicherung, und wegen einer schweren Erkrankung wird man nicht automatisch berufsunfähig.

Was bedeutet finanzielle Unabhängigkeit bei einer schweren Krankheit?  Eine Dread-Disease Police sichert bei Diagnose klar definierter, schwerer Erkrankung eine Kapitalleistung zu. Die einmalige Auszahlung ist unabhängig dabon, ob sich der Erkrankte wieder erholt und arbeitet oder nicht. Kinder bis 18 Jahren sind übrigens beitragsfrei mitversichert. Ehepaare können sich in EINER Police absichern.

Die Leistung aus der Schweren Krankheiten Vorsorge gibt die finanzielle Freiheit, um sich
  • ganz auf die Genesung zu konzentrieren,
  • eventuell beruflich kürzer zu treten,
  • gegebenenfalls notwendige bauliche Maßnahmen zu finanzieren.
 Ich denke, darüber werde ich mit dem Akademiker-Ehepaar reden. Wenn Ihr,  liebe Leser glaubt, da besteht Redebedarf, dann würde ich mich über eine Meldung freuen.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1

Freitag, 24. Juni 2011

Kundenberatung 2011: Ein Praxisbeispiel, Teil 2

Liebe Moneytalker,

vielleicht fragt ihr euch, wie sieht denn nun so ein "Kennen lernen" im ersten Kundengespräch aus?
Wer kennt ihn nicht, den Satz "Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance", das bedeutet für beide Seiten - Kunde wie Berater - ein gegenseitiges Abschätzen. Darüber werde ich noch ausführlich in einem anderen Beitrag berichten. Dann sage ich euch, welche anderen "Farben" außer blau es noch gibt, das wird spannend und die meisten Menschen, die ich kennengelernt habe, waren ganz begeistert, teilweise erstaunt.

Da mir diese Kunden empfohlen wurden, viele Kunden gewinne ich durch andere, zufriedene Kunden
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/referenzen.htm
ich sie aber vorher nicht kannte, jedoch wußte, welchen Beruf sie ausüben, bin ich bei "blauen Kunden" noch zurückhaltender als sonst. Einen festen Händedruck - wie überhaupt körperliche Berührungen - lehnt dieser Kundentypus eher ab.


Noch etwas: "Reine" Typen gibt es nicht, aber nach Tausenden von Gesprächen kann man sagen, welcher Kategorie jeder  Kunde schwerpunktmäßig zuzuordnen ist. 

Der Smalltalk ist bei Ingenieuren und Lehrern "small" im wahrsten Sinne des Wortes, kurz. Ich stelle mich vor, Name, Firma und dass wir einen gemeinsamen Bekannten haben. Dann die Frage; "Was wollen Sie sonst noch über mich wissen?"

 Der kritische, gut vorbereitete Kunde wird meistens antworten: "Nichts!" Hier ist es auch nicht unhöflich, wenn man kein Getränk angeboten bekommt. 


Wie in Teil 1 erwähnt, habe ich immer dabei: Notizblock und Schreibstift. Davon weiche ich NIEMALS ab. Nur in der Informationsbefragung gibt es kleine, aber feine Unterschiede.


Es geht doch im Endeffekt um die Frage: "Wie wollen Sie als Kunde beraten oder behandelt werden?" Und wenn ein Berater nicht in der Lage ist, auf Kunden empathisch (auf deutsch: sich auf den Kunden einzustellen)einzugehen,  wird er nur schwer eine Kundenbeziehung aufbauen.


Was ich in der Regel frage, ist:
  • Wohnen Sie schon lange hier?
  • Im Eigentum oder in Miete?
  • Ist das Eigentum bezahlt oder wie hoch ist die Miete?
  • Beruf, Familienstand, Alter, Kinder, wie viele, wie alt?
  • Welche Erfahrungen haben Sie mit anderen Beratern?
  • Welche Anlagen haben Sie?
  • Was lief eher gut und was eher nicht so gut?
  • Welche Ziele, Wünsche und Vorstellungen haben Sie?
  • Was haben Sie bisher dafür getan?
  • Was wollen Sie dafür tun?
  • Was erwarten Sie von mir? 
 Ein gut vorbereitetes Akademiker-Ehepaar hat alle Unterlagen griffbereit. Deshalb konnte ich am Dienstag diese Daten bereits aufnehmen.


Andere Kundentypen haben oftmals keine Unterlagen vorbereitet oder finden diese "auf die Schnelle" nicht. In solchen Fällen übergebe ich eine Liste, welche Informationen ich brauche und dann vereinbaren wir einen Folgetermin. 


Folgende Informationen sind Ausgabngsbasis für die mir in Teil 1 gestellte Aufgabe:
Beide verdienen zusammen 140.000,-- brutto,
sie sparen 2 Lebensversicherungen mit jeweils 200,-- monatlich an. Seit dem Studienende vor 12 Jahren. Mit 65 werden die ausbezahlt.
Eine Finanzierung besteht mit 150.000,-- Restschuld, monatlich werden 1.250,-- an ein örtliches Kreditinstitut bezahlt.
Die Frau ist privat krankenversichert bei einer Gesellschaft mit Sitz in Koblenz, er ist ebenfalls privat krankenversichert, das Kind ebenfalls.
Für das Kind besteht eine Ausbildungsversicherung von monatlich 50,--. Das Kind ist 12 Jahre alt. 

Man ist seit dem Studienende bei der gleichen Bank, die Lebensversicherungen wurden nach intensivem Studium ebenfalls bei einer Gesellschaft mit Sitz in Koblenz abgeschlossen,  Anlass zu Kritik gäbe es nicht.


Das sind die Fakten, die ich im ersten Kundengespräch NUR AUFNEHME, aber NIE KOMMENTIERE!


Im Teil 3 verrate ich euch Schritt für Schritt, wie akribisch der Termin am 2.7.2011 vorbereitet wird.


Euch alles Gute
Euer Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden